Geschäftsbericht 2009: Steigende Hagelschäden
30. April 2010
Seit einigen Jahren stellen die kantonalen Gebäudeversicherungen bei den Hagelschäden markante Anstiege fest. Die Gründe: Eine generelle Zunahme von Hagelstürmen und der vermehrte Einsatz von hagelempfindlicheren Baumaterialien.
Der Kanton Zug gehört zu den Kantonen mit der grössten Hagelgefährdung in der Schweiz. Entsprechend stiegen die Hagelschäden im Jahr 2009 auf 345´000 Franken. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei deutlich tieferen 160´000 Franken.Solide Gebäudeversicherung Zug
Im Jahr 2009 mussten für Brand- und Elementarschäden insgesamt 6.7 Mio. Franken aufgewendet werden. 171 Brandfälle verursachten Schäden von insgesamt 5.5 Mio. Franken. Die Elementarschäden blieben mit knapp 1.2 Mio. Franken deutlich unter den Schäden der Vorjahre.
Das Betriebsergebnis per 31. Dezember 2009 weist bei einem Aufwand von 22. Mio. Franken einen Überschuss von knapp 167´000 Franken auf. Aus der Bewirtschaftung der Liegenschaften und Kapitalreserven resultierte zudem ein Finanzgewinn von 1.99 Mio. Franken. Der Jahresgewinn von 2.15 Mio. Franken wurde dem Reservefonds zugewiesen.
Keine Prämienerhöhungen
Per 31. Dezember 2009 waren bei der Gebäudeversicherung Zug 24´094 Gebäude mit einem Versicherungskapital von 39.65 Mrd. Franken versichert. Die Bruttoprämieneinnahmen betrugen 22.7 Mio. Franken. Diese wurden anteilsmässig auf die Versicherung (18.36 Mio.) und das Amt für Feuerschutz (4.37 Mio.) verteilt. Die Häufung schlechter Schadenjahre führte im Jahr 2009 zu einer weiteren Steigerung der Rückversicherungsprämien. Diese betrugen insgesamt rund 7.7 Mio. Franken. Damit muss zwischenzeitlich jeder dritte Prämienfranken für die Rückversicherung ausgegeben werden. Trotz dieser Belastung und den hohen hohen Schadenzahlungen in den vergangenen Jahren wurde auf eine Prämienanpassung verzichtet.
Für Ihre Sicherheit.